
Newsletter Festival

Newsletter, 10. Oktober 2008
Vom 20. bis 23. November untersucht das biennale
INTERNATIONAL SCENOGRAPHERS’ FESTIVAL IN3 in Basel das szenografische Potential in den Performing Arts Disziplinen. Der Einfluss von Theater, Film und Performance auf die Gestaltung von Inszenierungen, Ausstellungen, Räumen und auf die Architektur steht im Zentrum der Auseinandersetzung.
Wir freuen uns, Ihnen mit Volker Lösch, Jaume Plensa, Klaus Grünberg, Franck Ancel und dem Studio Eliasson einige internationale Künstler und Theoretiker der Sparten Theater, Kunst und Architektur aus unserem Programm präsentieren zu können. Neben diesen Koryphäen bereichern einige jüngere Perlen der Szenen das Programm der Performing Arts. Besonders freuen wir uns, die schwedische Künstlerin Erika Janunger als Workshopleiterin vorstellen zu dürfen. Neben dem vom 1rst International Scenographers’ Festival gepflegten und beliebten Format der Vorträge und Podiumsdiskussionen vervollkommnen somit Performances, Installationen, die Ausstellung der internationalen Hochschulen und nicht zuletzt die Party unser reichhaltiges Programm zur Förderung des Austausches der internationalen Szenografie-Szene.
Franck Ancel, Frankreich Theorie
www.franck-ancel.com

Franck Ancel erforscht seit mehr als fünfzehn Jahren die Entwicklungen der Technologie, von den Avant-Garde Künstlern des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
Er organisiert und koordiniert Symposien, Ausstellungen und Performances, zuletzt eine Retrospektive des Erfinders der „modernen Szenografie“, Jaques Polieri. Franck Ancel fordert den Zuschauer ausserhalb der tradierten Grenzen heraus, indem er Netzwerke von Informationen präsentiert.
Gleichzeitig analysiert er diese Technik auf theoretischer Ebene in Texten und Vorträgen.
Annamaria Cattaneo, Italien / Studio Olafur Eliasson Bühnenbild
www.olafureliasson.net

Studio Olafur Eliasson ist ein experimentelles Labor in Berlin, bekannt besonders für Installationen wie „New York City Waterfalls“. Unter der Leitung des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson funktioniert das Studio als interdisziplinärer Raum und entwickelt einen unverbrauchten Dialog zwischen Kunst, ihrer Umgebung und der Perspektive des Zuschauers. Annamaria Cattaneo wird als Vertreterin das Bühnenbild zur Oper „Phaedra“ präsentieren, die an der Staatsoper Berlin im September 2007 uraufgeführt wurde.
Klaus Grünberg, Deutschland Bühnenbild und Licht
www.klausgruenberg.de

Klaus Grünberg studierte Bühnenbild bei Erich Wonder in Wien und arbeitet seitdem als freier Bühnenbildner und Lichtdesigner an Theatern und Opernhäusern in Europa, sowie in Kuwait und Buenos Aires. 1999 eröffnete Grünberg in Hamburg das MOMOLMA (museum of more or less modern art). Regelmäßig erarbeitet Klaus Grünberg mit dem Komponisten und Regisseur Heiner Goebbels Musiktheaterproduktionen, z. B. „Max Black“, „Hashirigaki“, „Landschaft mit entfernten Verwandten“,„eraritjaritjaka“ und zuletzt „Stifters Dinge“.
Erika Janunger, Schweden Architektur / Szenografie / Lichtdesign / Möbel / Musik
www.erikajanunger.se

Erika Janunger, eine junge Frau mit vielen unterschiedlichen Talenten, kombiniert in ihrer Arbeit Musik, Tanz und Architektur und kreiert so bezaubernd poetische Welten. Im Rahmen des Workshops wird sie zusammen mit den Studenten der internationalen Hochschulen eine neue Bühne für ihre Performance „Weightless“ entwerfen und realisieren.
Achtung: Die Anmeldefrist für den Workshop ist bis zum 21. Oktober verlängert worden!
Volker Lösch, Deutschland Theaterregisseur
www.staatstheater.stuttgart.de/schauspiel/ensemble/regie.php?id=15

Der Theaterregisseur, der immer wieder mit politischer Aktualität provoziert, arbeitete u.a. in Berlin, Dresden und Zürich. Aufsehen erregte er 2004 mit seiner Inszenierung "Die Weber" am Staatsschauspiel Dresden und 2005 mit „Dogville“ nach dem Film von Lars von Trier am Stuttgarter Schauspielhaus. Seit der Spielzeit 2005/06 ist Lösch Hausregisseur und Leitungsmitglied am Schauspiel Stuttgart.
Jaume Plensa, Spanien Bildhauer, Installationskünstler
http://www.tonitapies.com/artista.php?id=6

Der spanische Bildhauer ist ein Fragesteller. Wörter sind ein fundamentaler Aspekt von Jaume Plensa’s Kunst, seine Arbeiten sind skulpturale Gedanken. Sein Ziel ist die poetische Verdichtung und gedankliche Durchdringung des Raumes: „ The Body is geography.“ Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören u.a. „Breathing“ am Broadcasting House in London, „Conversation à Nice“ auf der Place Massena in Nizza, „Seven Deities of Good Fortune“ in Daikanyama in Shibuya, Tokyo und „Crown Foundation“ im Millenium Park in Chicago.
Alle Angaben in dieser Dokumentation haben informativen Charakter. Änderungen jederzeit vorbehalten.


