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Nach dem erfolgreichen Festival-Erstling «spatial arts – life in search of style» 2006, der sich mit den Vordenkern von Szenografie aus allen Disziplinen befasste, und der zweiten Ausgabe «staging the stage – scenography inspired by performing arts» 2008, die sich den Exponenten von Szenografie in den darstellenden Künsten widmete, setzte das Festival 2010 das eigentliche Kerngeschäft der Szenografie, das «Ausstellen und Inszenieren» im und ums Museum ins Zentrum der Auseinandersetzung:  «Exhibit! – scenography in exhibition design» lautete denn auch der Titel.

 
Das 3rd International Scenographers’ Festival IN3 2010 mit rund 4500 besuchten Slots und 60 Referenten und Moderatoren aus acht europäischen Ländern und Amerika war ein voller Erfolg. Zielpublikum der Veranstaltung, die vom 2. bis 5. Dezember 2010 in der Kaserne Basel über die Bühne ging, waren Kuratierende der Museumsstadt Basel, lokal wie international tätige Museumsdirektoren, Kuratierende und Interessierte am internationalen Museums- und Ausstellungsbetrieb. Vor allem aber richtete sich das Festival an Szenografie-Studierende, ihre Professoren von Partnerhochschulen des Instituts Innenarchitektur und Szenografie sowie an die rasch wachsende Gemeinde an Ausbildungsstätten in- und außerhalb Europas, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven der Szenografie-Aus- und Weiterbildung verschrieben haben.


Bei den unterschiedlichen Formaten - Präsentationen und interaktiven Konversationen - hatten die Referenten die Möglichkeit in den zwei Veranstaltungsräumen der Kaserne, der Reithalle und den Rossstall, ein Statement zum sich rasch entwickelnden und verändernden Disziplin „Szenografie“ abzugeben und die Schwerpunkte im Plenum inhaltlich und interdisziplinär zu diskutieren. Das Institut Innenarchitektur und Szenografie | HGK | FHNW bot mit dem IN3 Festival Plattform und Sprachrohr für die „Szenografie-Szene“ und einen Ort des Austauschs, respektive der inhaltlichen Auseinandersetzung.
 
Neu beim Festival 2010 war die Zusammenarbeit mit acht europäischen Hochschulen welche sich aufgrund des Festivals 2008 am Festival 2010 beteiligten